Légèreté - Schule der Leichtheit

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Pferd, Longe, Kappzaum, Dehnungshaltung, Legerete, Philippe Karl

An der Longe

An der Longe lernt das Pferd uns kennen. Es lernt, sich auf dem Zirkel auszubalancieren, sich in Bewegungsrichtung zu biegen, sich im Vorwärts zu entspannen und lockere, große Tritte zu machen.

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An der Hand

An der Hand werden dem Pferd die Bedeutung von Gebiss und Gerte erklärt. Kiefer lockern, Hals biegen, senken und aufrichten; mit der Schulter und mit der Hinterhand weichen, antreten, rückwärts sowie seitwärts treten.

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Im Sattel

Unter dem Sattel wird das Pferd weiter ausgebildet, wenn es im besseren Gleichgewicht ist und eine gute Vorstellung von dem hat, was man ihm abverlangt. Die Gangarten werden immer weiter stilisiert, die Geschmeidigkeit immer weiter verbessert.

 

 


Der französische Reitmeister Philippe Karl entwickelte aus den klassischen Lehren der Reitkunst, im Licht wissenschaftlicher Erkenntnisse das Ausbildungssystem der heutigen Ecole de Légèreté.

 

Bei der Ausbildung werden Ursachen korrigiert und niemals Symptome bekämpft oder vertuscht. Daher sind folgende Praktiken und Hilfsmittel für die Ausbildung eines Pferdes absolut tabu:

 

• Longieren am Gebissstück (empfohlen wird die Verwendung eines Kappzaums)

• die Verwendung von Hilfszügeln, wie Ausbinder, Schlaufzügel, Sperrriemen, eng geschnürte Nasenriemen (mindestens zwei      übereinandergelegte Finger müssen zwischen Nasenriemen und Nasenrücken passen) usw.

• das bewusste Hervorrufen, oder Inkaufnehmen von Kopf-Hals-Positionen, bei denen sich die Nasenlinie hinter der Senkrechten    befindet.

• das absichtliche Einsetzen von sich widersprechenden Hilfen, mit denen Pferde, durch die damit erzeugten Stresszustände, „aktiver“  oder „gefügig“ gemacht oder „unter Spannung“ gebracht werden sollen.